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Darts ist eine sehr alte Sportart, so alt, dass bis heute nicht eindeutig geklärt werden konnte, wie alt sie wirklich ist. Waren es nun die Kelten oder die Bogenschützen der Angelsachsen, die anfingen, mit abgebrochenen Speer- oder Pfeilspitzen auf Baumscheiben zu werfen um ihre Treffsicherheit im Kampf zu trainieren? Diese Sportart nannte man damals bereits daruth", "daroth" beziehungsweise "darte" und frühe Hinweise darauf finden sich bereits ab 500 vor Christi.

Der Dartsport stammt auch wahrscheinlich nicht aus England, wie häufig angenommen wird, sondern wurde im Jahre 1530 von Anne Boleyn, der späteren Mutter Queen Elisabeth I., in England populär gemacht: Sie schenkte Ihrem Geliebten, König Heinrich VIII, ein Pfeilset, womit auf Zielscheiben geworfen wurde, was zu jener Zeit insbesondere in Frankreich sehr beliebt war.

War in England das Pfeilwurfspiel trotz seines hohen Alters noch bis 1908 als Glücksspiel verboten, erlangte es bereits gut 90 Jahre später schlagartig weltweite Popularität: 1994 wurde die PDC, World Professional Darts Championship, gegründet und die Live-Übertragungen im Fernsehen erreichten alleine in England weit über 2 Millionen Zuschauer. Dennoch dauerte es noch ganze 10 Jahre, bis das DSF federführend die Übertragung in Deutschland in die Hand nahm und seit dem ist die Dartbegeisterung auch bei uns nicht mehr zu bremsen.

Darts für das elektronische Dartboard mit den typischen Kunststoffspitzen Ob nun E-Darts - Electronic Darts - gespielt wird oder das klassische Steeldart, ist prinzipiell ersteinmal unerheblich, da sich beide bis auf leichte Regelabweichungen kaum von einander unterscheiden und ein guter Steeldarter spielt nach kurzer Einwurfzeit i. d. R. auch ganz genauso E-Dart und umgekehrt. Bei der Entscheidung für eine der beiden Varianten sollte eher die regionale Verfügbarkeit und Vertretungsstärke eines ordentlichen Ligabetriebs und vieler möglicher Spielorte und Gegner den Ausschlag geben, da einem späteren Umstieg ohnehin nichts im Wege steht.

Aber auch, wenn nur ersteinmal im privaten Rahmen gedartet werden soll, ist es unerheblich, für welche Variante sich entschieden wird. E-Dart ist insbesondere beim Werfen mit Kindern zu bevorzugen, für die übrigens ausnahmslos die selben Dart Regeln gelten, wie für Erwachsene, zusätzlich entfällt die Punkterechnerei, was dem klassischen Steeldarter häufig ein Schmunzeln entlockt. Beim Steeldart ist eine eventuelle Lärmbelästigung der Nachbarn geringer, dafür fordern die Steeldartregeln Anfängern ein wenig mehr Geduld bezüglich der ersten Erfolge ab, da beim Steeldart im Gegensatz zum E-Dart grundsätzlich das Spiel mit einem der recht kleinen Doppelfelder beendet werden muss.

Unabhängig davon, ob es nun E-Dart oder Steeldart sein soll, in jedem Fall ist Dart ein sehr geselliger Sport, der sich mit seinen vielfältigen Spielvariationen selbst für die lustige Geburtstagsfeier im Partykeller eignet und jedem, der häufig wirft und ein wenig Geschick zeigt, die Möglichkeit bietet, in der "Oberliga" mitzuspielen. Und soll es einfach nur ein ruhiger Abend am Computer werden, gibt es dafür sogar Dart Spiele zum online darten.

Good Darts!

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