» Radsport
Radsport gehört zwar nicht unbedingt zu den populärsten Sportarten, ist aber als offizielle Sportart schon seit langem anerkannt und nicht selten auch im Fernsehen zu bewundern, ganz besonders bekannt ist dabei die Tour de France, eines der größten Events aus der Welt des Radsportes. Natürlich kann man Radsport aber nicht nur professionell betreiben um an Rennen teilzunehmen und sich mit anderen zu messen, sondern auch einfach als ein Hobby, bei dem man sich ein bisschen Bewegung und Fitness verschaffen kann.
Sowohl im Verein, als auch einfach nur für sich alleine ist Radsport bei den verschiedensten Menschen aller Altersklassen sehr beliebt und kann auch sehr viel Spaß machen, da sich zahlreiche Möglichkeiten bieten diesen Sport auszuüben und man dabei auch die Gelegenheit bekommt schöne Landschaften zu genießen.
Die Profis unter den Radsportlern ist reine Maschinen, die stunden- und tagelang mit hohen Geschwingkeiten ihre Touren bewältigen. Für einen durchschnittlichen Sportler ist es einfach nicht nachvollziehbar, wie man beispielsweise bei einem Zeitfahren auf der Tour de France auf einer Distanz von ca. 50 km einen Stundendurchschnitt von über 50 km/h fahren kann.
Wer schon einmal das Glück hatte bei einer Bergetappe der Tour de France vor Ort sich das ganze Spektakel anzusehen, wird seinen eigenen Augen nicht trauen mit welch hohem Tempo die Athleten die Berge mit teilweise extremer Steigung geradezu hinauf rasen. Hier werden mit unter Geschwindigkeite von über 30 km/h gefahren, obwohl die Radfahrer vorher schon schwer Etappen bewältigen mussten und vor dem Anstiege teilweise auch schon wieder knapp 100 km auf der Strecke unterwegs waren. Diese Leistung der Sportler ist für Otto-Normalverbraucher nicht nachvollziehbar und verständlich.
Die Werbung im Fernsehen, auf Plakaten, in Zeitungen und Zeitschriften versucht uns immer und überall davon zu überzeugen, dass der beschriebene Artikel das einzig wahre Produkt ist. Diese Tatsache gilt natürlich auch beim Mountainbike. Aber gerade bei Fahrrädern sollten Sie sich nicht vom äußeren Schein, Lobeshymnen von sogenannten Fachmagazinen und extravaganter Farbgebung täuschen lassen.
Gerade im Mountainbike Sektor, sollten Sie als Käufer und späterer Fahrer besonderen Wert auf gute Qualität legen. Hier bedeutet Qualität - qualitativ hochwertige Werkstoffe (Aluminium oder Carbon) und sehr gute Verarbeitung - Sicherheit und damit sorgenfreien Fahrspaß.
Natürlich entscheidet oft der erste Eindruck, welches Mountainbike man sich näher ansieht. Genau jetzt sollten Sie einmal hinter die farbenprächtige Fassade schauen und besonderes Augenmerk auf die inneren Werte legen.
Vier Tipps zum Mountainbike Kauf
Wenn Sie sich mit Ihrem neuen Mountainbike tatsächlich in die Berge oder gar Alpen begeben, spielt ein perfekt funktionierendes Bremssystem eine ausschlaggebende Rolle. Gerade bei Scheibenbremsen kann ein unpassendes Modell kombiniert mit einem schweren Fahrer für viel Ärger und Verdruß sorgen. Achten Sie bei Scheibenbremsen vor allem auf einen ausreichend großen Bremsscheibendruchmesser von mindestens 180 mm.
Der Federweg der Fahrradfederung sollte genau überlegt sein. Wollen Sie häufig auf Straßen fahren, genügt ein Federweg von 80mm. Soll das Bike im Gelände bewegt werden, so sollten es mindestens 120mm sein. Wenn keine Sprünge mit dem Fahrrad gemacht werden sollen, genügt eine Teilfederung - ein sogenanntes Hardtail. Hier befindet sich nur vorne eine Federgabel. Fahrer die besonderen Wert auf Komfort legen, sollten sich besser ein vollgefedertes Mountainbike - Fully genannt - anschaffen.
Auf die Felgen sollte ebenfalls geachtet werden. Für das Gelände eignen sich die so genannten Hohlkammerfelgen deutlich besser. Auch die Fahrradbereifung sollte dem Einsatzzweck angepasst sein. Wer nur auf der Strasse fährt sollte auf dünne Semislicks zurückgreifen, anstatt grobstolliger Mountainbike Reifen.
Für eine gute Leistung ist oft auch das Gewicht eines MTB verantwortlich. Hier gilt die Regel: Weniger ist oftmals mehr! In den meisten Fällen sind die Einsteiger Modelle günstiger aber auch deutlich schwerer. Wohingegen die Topmodelle mit leichten Fahrradteilen aus Carbon auf geringes Gewicht getrimmt werden.
Vor dem Kauf eines Mountainbikes sollten Sie es in jedem Falle Probefahren. Bei einem Mountainbike spielt zusätzlich die Rahmengröße eine entscheidende Rolle. Nur wenn das Bike auf seinen Fahrer bestens abgestimmt ist, ist Fahrspaß garantiert.
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